27.08.2019

World of WEISS – von der Einzelkomponenten zum Komplettsystem

   

Die ganze WEISS-Produktwelt in einer großen Applikation

Mit dem wahrscheinlich größten Exponat, das WEISS bislang für eine Messe gebaut hat, will der Automatisierungsspezialist die Vorteile seiner integrierten Produktpalette entlang eines automatisierten Fertigungs- oder Monsterprozesses in den Fokus rücken. Die Plattform der beispielhaften Automatisierungslinie ist das lineare Transfersystem LS Hybrid, das letztes Jahr auf der Motek als Prototyp vorgestellt wurde. Das neuste Produkt aus der Fastlane-Produktfamilie kombiniert den bewährten Kurvenantrieb mit einem Linearmotor-Modul. Je nach Kundenanforderung sorgt der Kurvenantrieb für hohen Output, Schnelligkeit und Präzision, und die Linearmotorstrecke für freie Positionierbarkeit. Entlang den einzelnen Stopppositionen zeigen taktende und direktangetriebene Rundtische, Linearmotorachsen, Achsportale, Pick & Place Module, Torque-Dreheinheiten und Delta Roboter ihre Anwendungsmöglichkeiten im Automationsprozess. Alle Komponenten sind in das WEISS-eigene Steuerungspaket integriert, konfigurier- und bedienbar.

 

„Groß geworden ist WEISS mit seinen Rundschalttischen, die hinsichtlich Schnelligkeit, Präzision und Langlebigkeit immer noch Maßstäbe setzen. Heute bieten wir Systemintegratoren ein nahezu komplettes Portfolio an Komponenten für die perfekte Automation aus einer Hand,“ bringt Roger Kautz, Marketingleiter bei WEISS, das Messemotto „World of WEISS“ auf den Punkt und fügt hinzu: „Das ist für uns maximaler Kundennutzen.“

 

Premiere: WEISS Delta Roboter DR

Zum ersten Mal zeigt WEISS sein neuestes Produkt, den WEISS Delta Roboter DR, in Aktion. Integriert in eine beispielhafte Automatisierungslinie zeigt WEISS, für welche Aufgaben ihr Delta Roboter gedacht ist: Extrem schnelles Umsetzen, Verpacken, Montieren oder Sortieren. Durch die Individualisierung von elektronischen Konsumprodukten, pharmazeutischen Produkten und viele weitere werden zunehmend die typischen Handling-Einheiten, die nur einen Prozessschritt ausführen können, durch Delta Roboter ersetzt. „Wir hatten uns entschieden einen Delta Roboter unter dem Weiss-Brand auf den Markt zu bringen, weil wir bei vielen Kunden großes Potenzial sahen. Zum einen, um noch effizientere Montagelösungen zu entwickeln und zum anderen, weil sie von der integrierten Produktwelt aus unserem Haus und die deutlich schnellere Inbetriebnahme profitieren können“, erläutert Michael Fraede, CEO des Tochterunternehmens WEISS.Cube GmbH, die Strategie hinter dem Einstieg in den Robotik Markt.

 

Die WEISS Delta Roboter können mit zwei bis fünf angetriebene Achsen mit bis zu drei translatorischen und optional zwei rotatorischen Freiheitsgraden ausgelegt werden. Der Arbeitsbereich der WEISS Deltas liegt zwischen 200 und 2000 Millimeter. Die Nenntraglasten, dabei bewegt werden können, reichen von 0,5 bis 350 Kilogramm. Alle Achsgelenke sind mit Rollenlagern ausgestattet, die - im Gegensatz zu am Markt üblichen federgehaltenen Systemen - selbst bei extremen Beschleunigungen und Geschwindigkeiten auf Dauer präzise mit einer Wiederholgenauigkeit von bis zu 0,05 Millimeter arbeiten.

 

Wie alle WEISS Produkte werden die Delta Roboter DR mit eigenem Control Package, d.h. angepassten Antriebsreglern und eigener Software W.A.S.2, ausgeliefert. Damit kann der WEISS Delta Roboter DR in weniger als einer Stunde in Betrieb genommen werden. Außerdem verfügt die Software über umfangreiche Diagnose- und Optimierungsfunktionen und ist mit allen gängigen Feldbus-Schnittstellen inklusive OPC UA ausgestattet.

 

Neues Transfersystem LS Hybrid mit 20 Prozent mehr Leistung

Bis zu 20 Prozent schnellere Taktzeiten verspricht das neue Transfersystem LS Hybrid von WEISS. Die Weiterentwicklung des bewährten Transfersystems LS 280 mit rein mechanischem Antrieb setzt dabei auf eine Kombination aus mechanischem Kurven-Antrieb und Direktantrieb. So kann durch das modulare Konzept innerhalb einer Linie auf unterschiedliche Anforderungen exakt eingegangen werden. Verantwortlich für die Leistungssteigerung ist eine Neuentwicklung der Kurve, die sogenannte eCam. Durch die Verbindung mit einem Servomotor werden die jeweiligen Bewegungsprofile überlagert. Daraus ergibt sich sowohl eine kürzere Transportzeit als auch eine geringere und damit verschleißärmere mechanische Belastung. Neu hinzugefügt wurde außerdem ein freiprogrammierbarer Rundtisch aus dem eigenen Hause für die Eckumlenkung. Damit sind jetzt auch Prozessschritte wie beispielsweise Be- und Entladung in der bislang ungenutzten Umlenkung möglich.


Dateien:
1908_motek_Bild_press_articles-de-gross.png7.1 K
 

ANSPRECHPARTNER

 

WEISS GmbH

Roger Kautz

Head of Corporate Communication

Tel:+49 6281 5208-1578

r.kautz@weiss-gmbh.de